20. KW 2021

Ideen und Aktivitäten

22.05.2021

Textentwurf für eine Themenseite

In einer komplexen Welt die besseren Entscheidungen treffen.

Die Spaltung unserer Gesellschaft hat ein unterträgliches Maß erreicht. Die geäußerte Meinung wird, sofern sie nicht in die allgemeine Grundlinie passt, verteufelt. Schublade auf, ohne zuzuhören hinein mit dem Urteil, fertig.
Diese Grundhaltung in unserem Miteinander zerstört unsere Zukunft. Ohne ein Ziel zu haben, zerreiben wir uns und vergeuden ein großes Maß an Energie.
Schaffen wir den Diskurs nicht, steht es schlecht um unsere Zukunft.
Es sind wenige grundsätzliche Aspekte, die unsere Zukunft beeinflussen: Inspirierende Visionen entwickeln, auf das Wesentliche fokussieren, vernetzt denken, den Mutz um Handeln entwickeln und den Gesetzen des Lebens und der Natur folgen.

21.05.2021

Textentwurf

Wir sind Zeitzeugen eines tiefgreifenden Umbruchs.

Einer Transformation, die sich seit Jahren durch alle Bereiche unseres Lebens, unserer Gesellschaft und unserer Wirtschaft zieht. Die Konsequenzen blenden wir aus. Den Blick auf die Jahre 2020, 2030 oder 2050 vermeiden wir. Das Jetzt hält uns gefangen. Visionen fehlen. Unsere Gesellschaft dümpelt dahin und verspielt ihren Einfluss und ihre Basis.

◦ In der Erkenntnis, dass unsere Welt ein System hochkomplexer Beziehungen ist, liegt die Chance für unsere Zukunft.
◦ Unsere Welt ist ein System komplexer Beziehungen und Kreisläufe.
◦ Schwarz-Weiß-Denken führt uns in die Sackgasse.
◦ Systemische Denkweisen befreien uns aus der Sackgasse.

◦ Lebende Systeme (Pflanzen, Tiere, Menschen, Ökosysteme, Unternehmen) sind Wirkungskreisläufe. In ihnen laufen Prozesse parallel ab und beeinflussen sich gegenseitig. Sie koppeln rück, schaukeln sich auf und beruhigen sich. Sie suchen nach Gleichgewicht und verbinden sich zum gegenseitigen Nutzen mit anderen „Lebewesen“.
◦ Diese Komplexität setzt unserem Denken und Handeln Grenzen. Jede Maßnahme, die die Struktur aus dem Gleichgewicht bringt, schädigt das System.

Der Glaube, die anstehenden großen Herausforderungen über das alte, mechanistische Denken lösen zu können, führt in die Sackgasse. Technik kann unsere Probleme letztlich nicht lösen.

Neue Wege suchen!
Unser altes Denken hat uns in die Situation gebracht, die wir heute erleben.
Die große Transformation gelingt nur durch Umdenken. Die systemische Sicht der Dinge ist der Schlüssel für eine menschenwürdige Zukunft.

20.05.2021

Text überarbeitet

Wir sind auf Wettbewerb und auf Ellenbogengesellschaft getrimmt. Unsere Zukunft verlangt andere Skills von uns.

Warum eine Wir-Kultur der Schlüssel für eine faire Zukunft ist.

Der Einfluss der Menschen auf den Planeten ist überall sichtbar. Arten sterben aus, Rohstoffe werden knapp, Ökosysteme in den Tropen fallen den Kettensägen zum Opfer. Die geraubten Flächen brennen ab und dienen der Landwirtschaft als Produktionsfläche. Seit Jahrzehnten setzen wir der Welt extrem zu und zerstören unsere Lebensgrundlagen. Ein „weiter so“ ist verhängnisvoll.

Die Menschen in Unternehmen und Organisationen sind im Zugzwang, die Denkstrukturen des Industriezeitalters aufzugeben.

Zeitenwende, Zeit der Transformation

Der Einfluss der Menschen auf den Planeten ist überall sichtbar. Arten sterben aus, Rohstoffe werden knapp, Ökosysteme in den Tropen fallen den Kettensägen zum Opfer. Die geraubten Flächen brennen ab und dienen der Landwirtschaft als Produktionsfläche. Seit Jahrzehnten setzen wir der Welt extrem zu und zerstören unsere Lebensgrundlagen. Ein „weiter so“ ist verhängnisvoll.
Die Menschen in Unternehmen und Organisationen sind im Zugzwang, die Denkstrukturen des Industriezeitalters aufzugeben.

Probleme, Transformation, Potentiale
Wir profitieren von Systemen, die die Welt umspannen. Wir kommunizieren in Sekunden rund um den Globus, Sprachbarrieren werden durch Algorithmen, die unsere Worte übersetzen, überwindbar. Fremde Sprachen sind kein Problem mehr, wir kommunizieren wir mit Sprachassistenten in Echtzeit und über Sprachgrenzen hinweg. Das Wissen der Welt tragen wir durch Smartphones in der Hosentasche mit uns herum. Leadership löst das Verständnis von Führung ab, weil sich das Wissensmonopol auflöst.
Die Chancen sind da, wir müssen sie ergreifen.
Technisch sind wir schon heute in der Lage, herausragende Innovationen zu entwickeln. Auf Fragen zu Umweltverschmutzung, Klimawandel, Rohstoffvergeudung und viele andere Probleme gibt es innovative Antworten. Wissen darüber, was wir auf diesem Globus nicht tun dürfen, wenn wir die Existenz sichern wollen, ist ausreichend vorhanden. In wenigen Jahren könnten zahlreiche Aufgaben auf den richtigen Weg gebracht werden. 
Rationales Denken reicht nicht mehr.
Was uns daran hindert, das zu tun, was getan werden muss, ist unsere auf Konkurrenz und Wettbewerb ausgerichtete Kultur.Unser Denken ist nicht mehr zeitgemäß. Unser Mindset stimmt nicht mit den anstehenden Herausforderungen überein. Die Komplexität, mit der wir konfrontiert werden, ist durch lineare Denkmuster entstanden und lässt sich nur durch komplexere Denkhaltungen lösen. Die Ellenbogengesellschaft, in die wir durch das Industriezeitalter hineingewachsen sind, wird uns im laufenden Transformationsprozess zum Verhängnis. Jeder lebt auf seiner Wahrnehmungs-Insel und urteilt aus seiner Sicht. Andere Blickwinkel interessieren nicht, werden rigoros abgelehnt. Die großen Zusammenhänge werden nicht gesehen und jede Entscheidung macht das Chaos nur noch größer.
Führung wird sich hin zum „Leadership“ verändern.
Wir müssen lernen, Soft-Skills und Hard-Skills ins Gleichgewicht zu bringen. In der Wirtschaft wird bereits erkannt, dass in den Unternehmen enorme Potentiale schlummern, die erschlossen werden können. Ein grundlegender Transformationsprozess hin zu kulturellen Aspekten ist in vollem Gange. Grundlegende Probleme mit den Auswirkungen des Wandels sind in der Politik zu sehen. Nach wie vor wird versucht, die Probleme, die nur über eine neue Denkhaltung beseitigt werden können, durch Verbote und Reglementierungen zu ordnen. Verbote sind aber nicht geeignet, einen kulturellen Wandlungsprozess in Gang zu setzen.
Leader werden Visionen entwickeln.
  • Sie werden Antwort auf die „Warum“-Frage suchen,
  • Sinn-Aspekte und rationale Erfordernisse ins Gleichgewicht bringen,
  • optimale Rahmenbedingungen für eine förderliche Kultur schaffen,
  • die Potentiale im Netzwerk aktivieren,
  • Neugier wecken und Lernbegeisterung schaffen,
  • über Strukturgrenzen hinweg zusammenarbeiten,
  • eine WIR-Kultur hochhalten und Co-Creation fördern,
  • die großen Zusammenhänge bei allen Entscheidungen sehen.

20.05.2021

Text überarbeitet

Kinder sind extrem neugierig und lernen durch Abschauen und Nachahmen.

Bewusstsein für Komplexität entwickeln!

Was ein Kind an Neugierde und Kreativität mitbringt, geht Erwachsenen durch „Erziehung“, Schule, Studium und Berufsleben nach und nach verloren. Von Natur aus vernetzte DenkerInnen werden zu linearen DenkerInnen „erzogen“.
In der Vergangenheit war die Kreativität des Einzelnen nicht gefragt. Viele Menschen im Industriezeitalter mussten als Arbeitskraft oder Soldaten „funktionieren“ und Regeln befolgen. Kreativität war elitär und erzeugte eher Misstrauen.
Lineare, analytische Denkhaltungen basieren auf der Überzeugung, dass alles auf der Welt berechenbar ist. Die „weichen“ Faktoren – also die Soft Skills – haben in dieser Denkhaltung wenig Platz.

Zeugen des Wandels.

Wir alle sind in den letzten Jahren Zeugen eines grundlegenden Wandels, der durch die Digitalisierung ausgelöst wurde. In wenigen Jahren wurde das System „Welt“ digital vernetzt.
Eine vernetzte Weltbevölkerung, die zeitgleich in der Lage ist, miteinander zu kommunizieren, findet ihre Wege an den alten Strukturen vorbei. Politiker, Journalisten und traditionelle Medien verlieren ihre angestammten Positionen. Vertraute Strukturen lösen sich auf und die Unsicherheit hinsichtlich zukünftiger Entwicklungen steigt. Menschen werden politischer und Politiker verlieren ihre Glaubwürdigkeit, weil die Auswirkungen der digitalen Revolution nicht gesehen werden.
Quantencomputer und die nächsten Generationen von „Künstlicher Intelligenz“  werden unsere Welt in wenigen Jahren wie ein Tsunami treffen. Zusammen mit den ungelösten Problemen anderer Bereiche wie Umwelt, Ressourcen, Klima, Mobilität, Energie usw. entsteht eine „Welle“ mit ungeheurer Wucht.
Auch hochqualifizierte Berufe in allen Bereichen werden durch Algorithmen und Robotik stark beeinflusst. Produktionsverfahren werden sich verändern oder ganz verschwinden.
Wer als Unternehmer unter den zukünftigen Entwicklungen sein Geschäftsfeld neu ausrichten muss, wird zu einem Mindshift bzw. einem Paradigmenwechsel führen.
Nur wer in der Lage ist, analytisches Denken und sinnorientiertes Denken zu verbinden, wird in extrem schnellen Umständen für eine gewisse Zeit seine Position finden.
Das, was den Menschen ausmacht, wird zukünftig zum entscheidenden Erfolgsfaktor in der Führung. Kreativität, Potentialentfaltung, Intuition, Inspiration, Empathie, ständige Neugier, permanenter Veränderungswille und wertschätzender Diskurs sind die Grundbausteine für vernetztes Denken und Handeln.

Komplizierte Prozesse sind steuerbar, komplexe Systeme sind es nicht. Für die Bewältigung komplexer Systeme gibt es keine Methoden oder Systeme. Komplexe Systeme können bestenfalls durch optimale Rahmenbedingungen beeinflusst werden.
Für den Umgang mit komplexen Systemen muss ein Bewusstsein entwickelt werden. Die Natur ist das ideale Vorbild für den Umgang mit komplexen Herausforderungen.

19.05.2021

Abstand hilft!

Abstand gewinnen und tief Luft holen.

Wenn es mal nicht richtig läuft, mach eine Pause! Nach einer Setzpause lösen sich manche Probleme wie von selbst. Diese Erfahrung mache ich immer wieder, wenn ich am Rechner „eine harte Nuss“ knacken muss. Heute hat mich eine Datenbankabfrage zur Verzweiflung getrieben. Nach der besagten Pause hat sich das Problem wie geschmiert gelöst.

18.05.2021

daily boooooster webseite umgebaut.

Bilder sprechen besser an.

Wir haben uns entschlossen, die daily boooooster ab jetzt mit Bildern auszustatten. Dafür war ein Umbau der Seiten erforderlich.

18.05.2021

Spontan-Scribble

Spontan-Idee zum Thema Spaltung und Bevormundung.

Von oben runter wird das nichts!

Mit den Menschen, nicht gegen sie. Durch die Maßnahmen rund um Corona erleben wir eine Entmündigung im großen Stil. Abweichende Meinungen sind nicht erwünscht und wer anders denkt als die Masse, wird ins Abseits gestellt.

So lösen wir unsere brennenden Probleme der nächsten Jahre nicht. Wir brauchen Vertrauen, Ehrlichkeit, Transparenz und den allgemeinen Willen, wertschätzende Diskurse zu den anstehenden Problemen zu führen. Wir brauchen die Intelligenz und die Sichtweisen der Vielen. Die eine richtige Lösung gibt es nicht mehr!

17.05.2021

daily boooooster: Brücken bauen

Future Mindset

Brücken bauen, nicht spalten!

Was  nicht in unser Weltbild passt, lehnen wir ab. Ansichten, die außerhalb  der eigenen Filterblase liegen, untergraben unser Gefühl von Sicherheit.  Manche schalten in einen Kampfmodus um und nennen andere Leugner oder  Spinner.
Trennen, urteilen und spalten führt uns aber in  die Sackgasse und wir vergeuden Energie. Statt die entscheidenden Fragen  zu stellen und Probleme zu lösen, verirren wir uns in Nebenschauplätzen. Die Komplexität unserer Zeit erfordert aber  differenzierte Sichtweisen. Nur die Sicht der Vielen bringt uns den  Antworten näher, die eine menschenwürdige Zukunft ermöglichen.